HANNS. A pioneers magazine_2/2026

„Die Leidenschaft des PI Teams hat mich beeindruckt.“

Michael Albiez

Michael Albiez, CEO von PI und Mitglied der HOERBIGER Konzernleitung mit Verantwortung für die neue Division Positioning, zieht nach 100 Tagen eine erste persönliche Bilanz.

Michael, Du bist seit rund 100 Tagen CEO von PI. Wie fühlt sich das an?

Sehr intensiv und gleichzeitig unglaublich bereichernd. Ich habe die Zeit bewusst genutzt, um möglichst viel zu sehen und zuzuhören: An den deutschen PI Standorten, dann in den USA und danach in Asien. Was mich dabei besonders beeindruckt hat, ist die Offenheit, mit der mein neues Führungsteam und ich überall empfangen wurden, und die Leidenschaft des PI Teams für das Unternehmen und die Technologie. Dieses Vertrauen und diese positive Energie waren vom ersten Tag an spürbar. Das gibt Kraft und macht Lust, gemeinsam die Zukunft zu gestalten.

Welche Schwerpunkte hast Du gemeinsam mit Deinem Führungsteam in den ersten Monaten gesetzt?

Wir haben zunächst zugehört – intern wie extern in Richtung unserer Kunden. Das war wichtig, um zu verstehen, dass die Kunden unsere Technologiekompetenz sehr schätzen und der Marke PI großes Vertrauen entgegenbringen. Besonders unsere Piezo-Technologie und das Expertenwissen unserer Teams werden als echte Stärken honoriert. Gleichzeitig wissen wir jetzt auch, wo wir ansetzen können, um uns noch konsequenter auf die Kunden auszurichten. Parallel dazu haben wir als Team begonnen, ein gemeinsames Verständnis für unsere Prioritäten und die strategische Ausrichtung zu entwickeln: klare Verantwortlichkeiten, agile Teams und das alles bei einhundert Prozent Kundenfokus.

Was bringt PI dem HOERBIGER Konzern konkret?

Es sind aus meiner Sicht zwei Dinge: Erstens öffnet PI für HOERBIGER Türen zu Märkten, in denen der Konzern bisher nicht präsent war und die strukturell wachsen, etwa die Halbleiterfertigung, Photonik, Life Sciences, Medizintechnik oder Luft- und Raumfahrt. Das sind Industrien, in denen gerade die Zukunft entsteht. Hier wird heute entschieden, wie Technologie in 10 Jahren aussieht. Zweitens bringt PI echte mechatronische Kompetenz mit, also das Zusammenspiel von Hochpräzisionsmechanik, Sensorik, Elektronik und Software – das Wissen ist ein Alleinstellungsmerkmal für PI.

Was glaubst Du, kann PI von HOERBIGER lernen?

Was HOERBIGER über Jahrzehnte aufgebaut hat, ist beeindruckend: eine operative Exzellenz, die tief in der DNA des Unternehmens verankert ist. Ein globaler Footprint mit starken, lokal verwurzelten Teams, die weltweit Nähe zu Kunden und Märkten schaffen. Und eine enorme Widerstandsfähigkeit, die es möglich macht, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erfolgreich zu sein. Es gibt also einiges, was wir von HOERBIGER lernen können.

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