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23.02.2017 - Jugend forscht 2017: HOERBIGER kürt Voralpenland-Sieger

Strahlende Sieger: Zehn Erstplatzierte von „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ dürfen zu den bayerischen Landeswettbewerben in Vilsbiburg und Dingolfing.

10 Jungforscher dürfen zu den bayerischen Landeswettbewerben

Zehn Nachwuchsforscher aus dem Voralpenland haben sich bei „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ für die Landeswettbewerbe in Vilsbiburg und Dingolfing qualifiziert. Damit wurden vier von insgesamt 48 Projekten bei den von HOERBIGER gesponsorten Regionalwettbewerben mit einem ersten Platz ausgezeichnet. Neben den Regionalsiegen vergab die Jury 41 weitere Preise oder Platzierungen an die Teilnehmer.

2017 haben insgesamt 86 Nachwuchsforscher mit 48 Arbeiten an den Wettbewerben im Voralpenland teilgenommen. „Uns begeistern Euer Engagement, Eure Fähigkeiten, Eure Freude. Und ganz wichtig – es geht auch um Wertschätzung für das, was Ihr geschafft habt. Diese Wertschätzung möchten wir Euch insbesondere in dieser Feierstunde zu Teil werden lassen“, sagte Thomas Englmann, Mitglied der Konzernleitung, bei der Siegerehrung.

Thomas Englmann: „Ich freue mich, zu sehen, dass es sie auch in Eurer Generation gibt: Junge, kreative Menschen mit Ideen, die offen sind, Bestehendes zu verlassen und so eine noch bessere Zukunft zu gestalten.“

Zwei Siegerprojekte in der Wettbewerbssparte „Jugend forscht“

In der Sparte „Jugend forscht“ haben sich zwei Projekte und fünf Nachwuchswissenschaftler für eine Teilnahme am bayerischen Landeswettbewerb qualifiziert. Beide Arbeiten entstammen dem Fachgebiet Mathematik / Informatik:

Marie Luise Szubert (18) und Natalie Bestler (17) vom Marien-Gymnasium in Kaufbeuren wurden für ihre „Evakuierungssimulation“ mit einem ersten Preis ausgezeichnet. In dem Projekt geht um die Simulation eines Feueralarms in der Schule. Ziel ist es, die bestmöglichen Fluchtwege zu finden, um die Schüler im Falle eines Feuers so schnell wie möglich nach draußen zu bringen. Hierfür nutzen die beiden Mädchen einen Graphen, mit dem man genau beobachten kann, was sich im Falle einer Evakuierung an welchen Stellen des Schulhauses abspielt. Das Programm wird sowohl rechnerisch als auch visuell dargestellt und ist an der Wirklichkeit orientiert. Als Modell haben die Schülerinnen das Marien-Gymnasium Kaufbeuren verwendet.

Die drei Gymnasiasten aus Garmisch-Partenkirchen, Paul Gschwendtner (16), Benedikt Schmid (17) und Paul Thiel (16), haben mit ihrer „Vertretungsplan App“ die Jury überzeugt. Programmiert haben die drei eine App, mit denen sich Schüler den Vertretungsplan ihrer Klasse auf ihr Smartphone senden lassen können. So wissen sie bereits vor der Schule, welche Stunden entfallen, sich verschieben oder von anderen Lehrkräften gehalten werden. Um mehr Flexibilität zu haben, werden alle Daten zu einem bestimmten Endpunkt übermittelt, dort gespeichert und verschlüsselt.

Zwei Siegerarbeiten in der Wettbewerbssparte „Schüler experimentieren“

In der Sparte „Schüler experimentieren“ haben fünf Teilnehmer mit insgesamt zwei Projekten aus dem Fachgebiet Technik einen ersten Platz belegt und sind damit für den bayerischen Landeswettbewerb zugelassen.

Eines der beiden Siegerprojekte ist ein Gedächtnisspiel. Es wurde von zwei Schülerinnen des Welfen-Gymnasiums Schongau entwickelt. Die 14-jährige Regina Schmid und ihre Partnerin Louisa Holderried, ebenfalls 14 Jahre alt, lassen in dem Spiel eine Melodie mit hohen und tiefen Tönen erklingen, die nachgespielt werden muss. Bei richtiger Wiedergabe der Töne bekommt der Spieler eine Belohnung. Bei einem Fehler wird er über einen Signalton informiert.

Cedrick Steiert, Thomas Heim (beide 13) und Samuel Fäßler (14) haben einen Roboter hergestellt, der auf Knopfdruck Crêpes zubereiten kann. Hierfür wurden sie mit einem ersten Platz belohnt. Als Ergänzung zu sechs Lego-Mindstorm-Sets und zwei Crêpes-Platten, die sie zusammengefügt hatten, bauten sie ein stabiles Gestell aus hochwertigem Holz und kauften Flaschen, Schläuche und andere Utensilien, um den Transport des Teigs auf die Crêpes-Platten zu ermöglichen. Dabei fanden sie heraus, dass der Teig zirka 45 Sekunden braucht, bis er zu einem goldbraunen und geschmeidigen Crêpe wird.

Alle Sieger der Regionalentscheide werden bei den bayerischen Landeswettbewerben antreten. Diese finden vom 3. bis zum 5. April in Vilsbiburg („Jugend forscht“) sowie vom 4. bis zum 5. Mai in Dingolfing („Schüler experimentieren“) statt. Den Abschluss bildet das Bundesfinale in Erlangen. Dort zeigen die Jungforscher ab dem 25. Mai für vier Tage ihre Projekte. Höhepunkt der Veranstaltung ist die Siegerehrung am 28. Mai.

„HOERBIGER ist seit 13 Jahren Pate und Sponsor für ’Jugend forscht’ und ’Schüler experimentieren’ im Voralpenland. Damit leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Bildungsstandorts Deutschland insgesamt“, sagt Dr. Stefan Felber, Leiter der Regionalwettbewerbe im Voralpenland.

Thomas Englmann ergänzt: „Wir von HOERBIGER wissen, wie wichtig es ist, innovativ zu sein, um technisches Know-how und herausragende Produkte und Lösungen anbieten zu können. Wir sind erfolgreich, weil wir in unserem Bereich Technologieführer sind. Einer unserer vier Unternehmenswerte heißt ‚Pioniergeist‘. Neues zu entdecken, ist dabei im Fokus. Somit ist es logisch, dass wir die Forscher von Morgen suchen, und unterstützen wollen – Euch.“

HOERBIGER wird die Regionalwettbewerbe von „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ auch weiterhin als Patenunternehmen im Voralpenland unterstützen.