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Unternehmensaufbau und neue Erfindungen

Alfred und Martina Hörbiger

1931 nimmt Alfred Hörbiger, der zweitälteste Sohn des Unternehmensgründers, die Eigenfertigung von Ventilen in Wien-Simmering auf. Zwischen 1925 und 1945 werden HOERBIGER & Co. für Erfindungen und Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der Kompressorventile und -regelungen 171 Patente erteilt.

Nach der Zerstörung des Wiener Produktionswerks im letzten Jahr des Zweiten Weltkrieges und dem überraschenden Tod von Alfred Hörbiger gelingt seiner im Unternehmen tätigen Ehefrau Martina Hörbiger der Wiederaufbau des Werks.

Das bisher vor allem Kompressorventile und -regelungen umfassende Produktsortiment des Unternehmens wird, ausgehend von den Kernkompetenzen im Bereich der Fluidtechnologie und der Stanztechnik, um neue Geschäftssegmente ergänzt: HOERBIGER engagiert sich zunächst im Bereich der Pneumatik.

Wenig später entstehen in Deutschland, in Schongau und im benachbarten Penzberg, neue Werke für die Herstellung von Stahllamellen für Pkw-Automatikgetriebe sowie für Reibbeläge und Reibbelagslamellen zum Einsatz in Lastschaltgetrieben von Baumaschinen und Traktoren. Der Geschäftsbereich Pneumatik wird um das Segment Hydraulik ergänzt.